Materialtechnische Zustandsbewertung metallischer Rohrleitungen
- Ermittlung geometrischer Abmessungen
- Einschätzung Verlegebedingungen
- Beurteilung Qualität Korrosionsschutz
- Ermittlung Herstellverfahren, Rohrgeneration, Verlegezeitraum
- Beurteilung Korrosions- und Schadensarten
- rechnerische Restwandstärke und Schädigungsgrad
- technischer Abnutzungsvorrat, Sanierungsfähigkeit
- technische Restlebensdauer (materialbezogen)
Präzisierung der Zustandsbewertung durch:
- Metallographische Untersuchungen (Materialbestimmung,
- Korrosionskeime)Festigkeitsuntersuchungen (Resttragfähigkeit, Querbruchgefahr GGL)
- Bodenuntersuchungen (Bodenaggressivität n. DVGW GW 9)
Nutzung der Untersuchungsergebnisse
- Bestimmung der technischen Nutzungsdauer / Restnutzungsdauer
- Life Cycle Engineering, Anlagewert des Rohrnetzes
- optimaler bzw. wirtschaftlicher Zeitpunkt der Rehabilitation
- Zustands- und Schadensentwicklung, Senkung von Wasserverlusten
- Übergabe der Ergebnisse an OptNet möglich
- Erhalt bzw. Erhöhung der Versorgungsqualität
- Senkung der Instandhaltungs- und Betriebskosten
- zustandsorientierte und nachhaltige Instandhaltung der Netze (W 400-3)
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Abb. 3: Vom WMR modifizierte Probenhalterung zur gelenkigen Einspannung von Grauguss-Rohrproben: Bestimmung statischer Parameter wie Zugfestigkeit und E-Modul. Prüfkraft bis 100 kN möglich.
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Abb. 4: Längs aufgeschnittene Stemmmuffe einer Grauguss-Rohrprobe: A = Bleiverstemmung; B = Gasblase in Metallmasse C = Dichtung aus Hanfstrick; D = sog. Schlichtungspuren
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